Verstoß gegen das Waffengesetz

Nach §§ 2 Abs. 2, 52 Abs. 3 Nr. 2, 54 nebst Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 1 Satz 1 WaffG macht sich derjenige strafbar, der unerlaubt eine Schreckschusswaffe führt.

Hat der Betroffene nicht gewusst, dass für das Führen einer Schreckschusswaffe nebst Reizgaspatronen eine Erlaubnis erforderlich ist, liegt ein Fall des Tatbestandsirrtums gem. § 16 StGB vor. Damit scheidet eine Verurteilung wegen vorsätzlichen Handelns aus.

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Olaf G. von Briel - Fachanwalt für Steuerrecht und Strafrecht, Steuerstrafverteidiger

OLAF G. VON BRIEL
Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerstrafverteidiger
Telefon: 0211 - 6802291

Caroline Boxleitner - Fachanwältin für Steuerrecht und Strafrecht

CAROLINE BOXLEITNER
Fachanwältin für Strafrecht und
Fachanwältin für Steuerrecht, Strafverteidigerin
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